Masters? Senioren? Leistung!
Beim 14. Acherner Tanzsporttag bewiesen die Heimpaare ihre Qualität
Am Ende des 14. ATATA hatten Rainer und Jutta Fuchs ein Luxusproblem: Wohin mitden drei Weinflaschen, mit denen ihre Erfolge bei insgesamt vier Starts in den zehnTurnieren belohnt wurden? Schließlich mussten ja auch noch die unterschiedlichen Outfits verstaut werden, zumal der unermüdliche erste Vorsitzende des gastgebenden Club auch noch einige Turniere selbst in eleganter Garderobe leitete.
Gleich beim ersten Turnier der Lateinsektion konnten Rainer und Jutta in der Senioren IIIC Latein den ersten Platz belegen und tanzten auch gleich noch in der B-Klasse mit – Platz zwei belohnte Können und Kondition.
Mit zwei Starts beteiligten sich Michael Klotter und Beate Feurer am Turniergeschehen in der Schlossfeldhalle Großweier: Zwei Mal schafften sie es in die Endrunden bei Senioren III A Latein und B-Standard und wurden jeweils auf den vierten Platz gewertet.
Souverän wirbelten Thomas und Christine Schönjahn bei den Senioren S-III Latein auf den zweiten Rang, und auch in der III-A Standard war ihnen ein Treppchenplatz – diesmal Bronze – sicher. Dicht neben ihnen fanden sich ihre Clubkameraden Ulrich und Jutta Bruder auf Rang vier wieder.
Einige Startfelder waren wohl vor allem wegen der aktuellen Grippewelle schwächer als geplant besetzt, so ließen Rainer und Jutta Fuchs in der Klasse Senioren V S-Standard ihre beiden Konkurrenten zwar vor sich, fügten aber das dritte Fläschchen ihrer Sammlung bei.
In der anschließenden stark besetzten Senioren IV Standard war dann nach der Vorrunde auf Platz 10/11 Schluss für die Gastgeber. Leider hatte die Grippe auch Stanislaw und Helena Scharnagel fest im Griff, sodass die Senioren III S Standard ohne Heimpaar getanzt werden musste.
In der Pause zwischen Latein und Standard zeigte der Nachwuchs, was Tanzen außer mit Sport noch verbindet – Spaß an Musik und Bewegung. Die Zuschauer waren begeistert von dieser Showeinlage zwischen den Sportturnieren. Egal, ob „Masters“, wie noch auf dem Ankündigungsplakat zu lesen, oder „Senioren“, wie die offizielle Altersklassenbezeichnung jetzt wieder lautet: Die Leistungen der Acherner Paare und ihrer Gäste sprechen für sich.
(Irene Schröder)
Der TSC-Vorstand bedankt sich ausdrücklich bei den vielen Helfern, der Stadt Achern für die Zurverfügungstellung der tollen Sportstätte in Großweier, bei den Wertungsrichtern, den Zuschauern, den Akteuren selbst und vor allem, bei den Sponsoren. Alle haben dazu beigetragen, dass die traditionellen ATATA - zum 14. Male immerhin – wieder in jeder Beziehung ein voller Erfolg wurden.
Schon bald wird man deshalb hoch motiviert an die Planung der 15. ATATA in 2027 gehen.